Vermögensverwaltende GmbH oder Stiftung: Welche Rechtsform ist besser für Immobilieninvestoren?
Steuern sparen – Beide Strukturen zahlen nur 15 % Steuer, Stiftung kann nach 10 Jahren steuerfrei verkaufen.
Gründung & Einbringung – GmbH benötigt 25.000 € Kapital, Stiftung meist 100.000 €, Übertragung steuerlich unterschiedlich.
Ausschüttung & Nachfolge – Stiftung kann an mehrere Begünstigte steueroptimiert ausschütten, GmbH nur an Gesellschafter.
Flexibilität & Strategie – GmbH bietet mehr unternehmerische Freiheit, Stiftung schützt langfristig vor Erbschaftsteuer.
Vermögensverwaltende GmbH oder Stiftung: Welche Rechtsform ist besser für Immobilieninvestoren?
Viele Immobilieninvestoren stellen sich die Frage, ob sie ihre Besteuerung durch eine vermögensverwaltende GmbH oder eine Stiftung optimieren können. Beide Strukturen bieten steuerliche Vorteile, doch welche ist die richtige Wahl?
1. Besteuerung und steuerliche Vorteile
Im Privatvermögen werden Mieterträge mit bis zu 50 % besteuert.
In einer vermögensverwaltenden GmbH oder einer Stiftung beträgt die Steuerlast nur 15 %.
Nach 10 Jahren kann eine Stiftung Immobilien steuerfrei verkaufen, während eine GmbH den Gewinn über die § 6b EStG-Rücklage steuerfrei reinvestieren kann.
2. Gründung und Einbringung von Immobilien
Eine GmbH kann mit 25.000 € Stammkapital gegründet werden, eine Stiftung benötigt in der Regel mindestens 100.000 €.
Die Einbringung von Immobilien in eine Stiftung kann grunderwerbsteuerfrei erfolgen, bei der GmbH fällt oft Grunderwerbsteuer an.
Alternativ kann die Immobilie zu einem reduzierten Wert übertragen werden, um die Grunderwerbsteuer zu senken.
3. Ausschüttung und Nachfolgeplanung
Eine Stiftung kann Gewinne an beliebige Begünstigte ausschütten, eine GmbH nur an ihre Gesellschafter.
Bei der GmbH fallen auf Ausschüttungen 25 % Kapitalertragsteuer an, in der Stiftung können Freibeträge bei der Auszahlung an Kinder genutzt werden.
Die Stiftung schützt langfristig vor Erbschaftsteuer, während bei der GmbH eine erbschaftsteuerfreie Übertragung nach 7 Jahren möglich ist.
4. Flexibilität und langfristige Strategie
Die GmbH bietet mehr Flexibilität für unternehmerische Tätigkeiten, eine Stiftung eignet sich besser für langfristigen Vermögensaufbau.
Eine Kombination beider Strukturen kann sinnvoll sein, um steuerliche Vorteile zu maximieren.
Je nach Strategie und geplanter Immobilienentwicklung sollte die passende Rechtsform gewählt werden.
Wer sich für eine steueroptimierte Struktur interessiert, sollte sich professionell beraten lassen. Eine Steuerstrategieanalyse hilft, die beste Lösung für den individuellen Fall zu finden.
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