GmbH-Umwandlung für Immobilienunternehmer: Wann lohnt sie sich?
Viele Immobilienunternehmer wie Makler, Architekten, Hausverwalter oder Projektentwickler betreiben ihr Geschäft als Einzelunternehmen oder Personengesellschaft. Doch lohnt sich der Wechsel in eine GmbH? Hier sind die wichtigsten Faktoren, die du beachten solltest.
1. Steuerliche Unterschiede
- Im Einzelunternehmen hängt die Steuerlast vom Einkommen ab: bis zu 50 % bei hohen Gewinnen.
- Die GmbH zahlt pauschal ca. 30 % Steuern.
- Zusätzlich kann ein persönliches Gehalt aus der GmbH die Steuerlast weiter optimieren.
2. Wann lohnt sich die GmbH?
- Eine GmbH lohnt sich besonders, wenn nicht der gesamte Gewinn privat benötigt wird.
- Verbleibt Gewinn in der GmbH, kann er dort mit nur 30 % besteuert werden und für Investitionen genutzt werden.
- Durch den sogenannten Thesaurierungseffekt kann langfristig mehr Vermögen aufgebaut werden.
3. Langfristiger Vermögensaufbau
- Investitionen aus der GmbH heraus sparen Steuern.
- Gewinne in der GmbH führen durch geringere Steuerlast zu höherem Kapital für Immobilieninvestitionen.
- Je höher die Rendite, desto größer der Vorteil gegenüber dem Einzelunternehmen.
4. Optimale Struktur für Immobilienunternehmer
- Zusätzliche Vorteile durch Holding-Modelle.
- Vermietung aus der GmbH kann steuerlich optimiert werden (15 % auf Mieteinnahmen).
- Strategien zur steuerfreien Entnahme von Gewinnen.
Fazit: Wann umwandeln?
Eine Umwandlung in eine GmbH lohnt sich für Immobilienunternehmer insbesondere dann, wenn langfristig Gewinne erzielt und thesauriert werden sollen. Wer mehr Vermögen mit weniger Steuerbelastung aufbauen will, sollte sich mit dieser Option intensiv beschäftigen.
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