Viele Unternehmer starten als Einzelunternehmer. In der Anfangsphase werden häufig hohe Investitionen getätigt – in Marketing, Prozesse, Website, Technik oder Markenaufbau. Steuerlich entstehen dadurch Verluste oder zumindest stark geminderte Gewinne, die mit dem persönlichen Steuersatz verrechnet werden.
Gleichzeitig entsteht jedoch ein wirtschaftlicher Wert: Kundenbeziehungen, Markenbekanntheit, Strukturen, Know-how. Dieser Wert steht bislang im Einzelunternehmen.
Wenn später eine GmbH-Struktur aufgebaut werden soll, stellt sich die Frage: Wird das Geschäft einfach fortgeführt – oder verkauft man das bestehende Einzelunternehmen an die eigene GmbH?