Ein Unternehmer plante den Kauf eines bestehenden Unternehmens. Dabei war von Anfang an klar, dass der Erwerb als Share Deal erfolgen sollte. Das bedeutet, dass nicht einzelne Vermögenswerte übernommen werden, sondern die Gesellschaftsanteile der bestehenden GmbH erworben werden.
Der Kaufpreis lag bei rund 300.000 €. Die Finanzierung sollte über ein Verkäuferdarlehen erfolgen, auf das jährlich etwa 5 % Zinsen anfielen. Dadurch entstand ein jährlicher Zinsaufwand von rund 15.000 €.
Der Share Deal war wirtschaftlich gewünscht, da die bestehende Gesellschaft mit ihrem Namen, ihrer Historie, ihren Kundenbeziehungen und bestehenden Bankverbindungen erhalten bleiben sollte.